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Von Hochschulprofessor Dkfm. and Paul Bernecker

In den Alpenländern war der beginnende Bergsport ein gewaltiger Antrieb für den Fremdenverkehr. Die Alpinisten müssen daher in einer historischen Sicht der…

Abstract

In den Alpenländern war der beginnende Bergsport ein gewaltiger Antrieb für den Fremdenverkehr. Die Alpinisten müssen daher in einer historischen Sicht der Fremdenverkehrs‐entwicklung als Pioniere des Fremdenverkehrs betrachtet werden. Die erste bergsportliche Vereinigung war der British Alpine Club, der 1857 in London gegründet wurde. 1862 folgte der Österreichische Alpenverein, 1863 der Schweizer Alpenclub und der Club Alpino Italiano. 1869 entstanden der Deutsche Alpenverein und der Österreichische Touristenclub, 1874 der Club Alpin Francais und im gleichen Jahre durch Vereinigung des Österreichischen Alpenvereins in Wien und des Deutschen Alpenvereins in Mnchen der Deutsche und Österreichische Alpenverein. Daneben entstanden aber auch zahlreiche regionale Touristenvereine, wie 1864 der Schwarzwaldverein, 1866 der Club Jurassien in Neuchtel, 1868 der Taunusklub in Frankfurt a. M., 1869 der Steirische Gehirgsverein, u. v. a. m. Die Erforschung und Erschliessung der Bergwelt, Weganlagen und der Bau von Unterknften, vor allem aber die Begeisterung fr die Schönheit bestimmter Gebiete machten die Bergsteiger jener Zeit zu den grossen ungenannten Propagandisten der Alpenländer und ihrer Siedlungen.

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The Tourist Review, vol. 22 no. 2
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Meine ersten Worte seien ein Gruss und ein Dank. Ich heisse Sie meinerseits von Herzen willkommen. Vor allem aber spreche ich namens der Internationalen Vereinigung…

Abstract

Meine ersten Worte seien ein Gruss und ein Dank. Ich heisse Sie meinerseits von Herzen willkommen. Vor allem aber spreche ich namens der Internationalen Vereinigung wissenschaftlicher Fremdenverkehrsexperten jenen, die uns hierher eingeladen und die zur Verwirklichung dieser Veranstaltung beigetragen haben, den tiefgefühlten Dank aus. Dieser gilt in erster Linie der österreichischen Bundesregierung, von der uns S. Exzellenz Dr. E. Kolh, der Herr Unterrichtsminister, die hohe Ehre seiner Anwesenheit und persönlichen Begrüssung erweist, die wir vollauf zu würdigen wissen. Es kann den österreichischen Behörden nicht hoch genug angerechnet werden, dass sie uns die Möglichkeit verschaffen, unsern vierten Kongress in Wien abzuhalten, das für uns einen Inbegriff hoher allgemeiner und zugleich touristischer Kultur bildet. Wenn die Aufnahme, die uns hier gewährt wird, vom Geiste einer Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit getragen ist, wie sie nicht mehr zu überbieten sind, so finden sich darin zugleich jene Vorstellungen bestätigt, die wir mit Österreich verbinden und wodurch dessen Land und Volk jedem einzelnen von uns so teuer wurden. In meinen aufrichtigen Dank seien nicht weniger alle eingeschlossen, die um die Vorbereitung und Organisation des Kongresses besorgt waren. Ich muss befürchten, Ungenauigkeiten und Ungerechtigkeiten zu begehen, wenn ich es unternehmen wollte, sie beim Namen zu nennen. Trotzdem kann und darf ich nicht unterlassen, unsern Freunden von der Österreichischen Verkehrswerbung und vom Institut für Fremdenverkehrsforschung an der Hochschule für Welthandel, an ihrer Spitze Herrn Doz. Dkfm. Dr. Paul Bernecker, die besondere Anerkennung für ihre verdienstvollen Bemühungen zum Ausdruck zu bringen. Jeder, der hinter die Kulissen sieht, weiss, welche Unmenge an Kleinarbeit und auch wie viele Unannehmlichkeiten manchmal mit der Vorbereitung derartiger Tagungen verknüpft sind. Unser Wunsch geht dahin, sie möchten mit dem heutigen Tage vergessen sein und unsere treuen Helfer würden nurmehr Genugtuung darüber empfinden, an einer guten Sache erfolgreich mitgewirkt zu haben — das einzige Entgelt übrigens, das wir ihnen zu bieten vermögen, das ihnen aber nebst unserer Verbundenheit in reichstem Masse gebührt und zukommen soll.

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The Tourist Review, vol. 8 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Claude Kaspar

Nach 1953 ist die Internationale Vereinigung wissen‐schaftlicher Fremdenverkehrsexperten zum zweiten Mal in Wien zum jährlichen Kongress versammelt. Damals nach Kriegsende…

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Nach 1953 ist die Internationale Vereinigung wissen‐schaftlicher Fremdenverkehrsexperten zum zweiten Mal in Wien zum jährlichen Kongress versammelt. Damals nach Kriegsende ging es darum, einem langsam wiedererstarkten Tourismus eine solide wissenschaftliche Basis zu geben. Es waren auch die Tourismuswissenschafter der klassischen Fremdenverkehrsländer Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz, welche sich 1949 erstmals in der Schweiz trafen, um diesem Vorhaben eine konkrete Struktur zu geben. Prof. Paul Bernecker, als einer dieser Promotoren — genannt seien hier die andern: Prof. Walter Hunziker (bis 1973 Präsident), Prof. Kurt Krapf (erster Generalsekretär) und Prof. Angelo Mariotti — übernahm es, den Wiener Kongress zu organisieren. Er war dem Thema “Marktforschung und Werbung im Fremdenverkehr” gewidmet, übrigens ein nach wie vor aktuelles Thema, auch wenn die Terminologie heute in Marketing bzw. Marktbearbeitung oder Kommunikationspolitik erweitert wurde.

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The Tourist Review, vol. 49 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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I. Rapport de synthèse de André Guignand, Paris Après les souhaits de bienvenue par les représentants des Autorités autrichiennes nationales, régionales et locales qui…

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I. Rapport de synthèse de André Guignand, Paris Après les souhaits de bienvenue par les représentants des Autorités autrichiennes nationales, régionales et locales qui nous ont si aimablement accueillis, le Président W. Hunziker lance le Congrès en appelant à une concentration des esprits sur ce sujet d'actualité qu'on appelle le Marketing.

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The Tourist Review, vol. 28 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Le quatrième congrès de l'Association internationale d'experts scientifiques du tourisme (A.I.E.S.T.), qui s'est tenu du 13 au 18 septembre 1953, à Vienne, selon le…

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Le quatrième congrès de l'Association internationale d'experts scientifiques du tourisme (A.I.E.S.T.), qui s'est tenu du 13 au 18 septembre 1953, à Vienne, selon le programme publié dans le numéro 3 de la présente revue (page 109), a eu, comme les précédents, un plein succès.

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The Tourist Review, vol. 8 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Doz. and Paul Bernecker

Wenn man die Entwicklung des Fremdenverkehrs und seiner Organisationen betrachtet, so wird man aus deren Verlauf die Erkenntnis schöpfen können, dass das Geschehen als…

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Wenn man die Entwicklung des Fremdenverkehrs und seiner Organisationen betrachtet, so wird man aus deren Verlauf die Erkenntnis schöpfen können, dass das Geschehen als dynamisches Moment Organisationen erzwang, die aus örtlichen und regionalen Ansätzen in einem mitunter schwierigen Verlauf der Formung entstanden.

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The Tourist Review, vol. 17 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Paul Bernecker

Der menschlichen Leistungsfähigkeit sind natürliche Schranken gesetzt. Daraus ergibt sich im Zuge der Entwicklung die Notwendigkeit, ja der Zwang zur Vergesellschaftung…

Abstract

Der menschlichen Leistungsfähigkeit sind natürliche Schranken gesetzt. Daraus ergibt sich im Zuge der Entwicklung die Notwendigkeit, ja der Zwang zur Vergesellschaftung, zur Zusammenarbeit, in einer weiterentwickelten Verkehrsund Marktwirtschaft aber auch der Wettbewerb. In grossen Umrissen bestehen folgende Stufen im Aufbau der modernen Verkehrswirtschaft:

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The Tourist Review, vol. 11 no. 2
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Paul Bernecker

Ein Rückblick auf die Entwicklung der Fremdenverkehrsausbildung zeigt, dass in den rund 65 Jahren unseres Jahrhunderts in dieser Beziehung sehr viel geschehen ist, dass…

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Ein Rückblick auf die Entwicklung der Fremdenverkehrsausbildung zeigt, dass in den rund 65 Jahren unseres Jahrhunderts in dieser Beziehung sehr viel geschehen ist, dass aber, gemessen an den heutigen Erfordernissen des Fremdenverkehrs, die Ausbildungssysteme den bestehenden Bedürfnissen noch immer nicht kongruent sind. Die Folge davon sind neue Formen, Änderungen bestehender Einrichtungen und Bemühungen, eine Harmonisierung der verschiedenen Ausbildungsstufen herbeizuführen. Dass dies nicht immer gelingt, liegt in der Natur der Sache, am Beharrungsvermögen des schon Geschaffenen und an einer Skepsis gegenüber Neuem.

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The Tourist Review, vol. 19 no. 3
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Paul Bernecker

Zwei Tatsachen sind es, die den Verzehr der materiellen Einrichtungen des Tourismus bedingen, einmal der Zeitahlauf, der die Abnützung gewissermassen als eine organische…

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Zwei Tatsachen sind es, die den Verzehr der materiellen Einrichtungen des Tourismus bedingen, einmal der Zeitahlauf, der die Abnützung gewissermassen als eine organische Folgeerscheinung der Benützung bewirkt, der aber auch in der Form von Wandlungen des Geschmacks, der Auffassung, der Mode in einer betriebsunabhängigen Auswirkung Erneuerungen bedingt. Zum anderen sind es besondere Ereignisse, sei es die Entwicklung eines Landes zum Fremdenverkehrsland, die die Schaffung einer touristischen Ausrüstung erfordert, oder seien es, als das andere Extrem, die Zerstörungen bereits vorhandener touristischer Einrichtungen durch kriegerische Ereignisse, wie sie in vielen Ländern Europas der Fall waren. Dazu kommt, dass die Nachwirkungen eines Krieges Strukturwandlungen innerhalb der Gesellschaft auslösen, dass sie Entwicklungen, die sonst organisch in einem längeren Zeitablauf vor sich gegangen wären, gewissermassen über Nacht zum Durchbruch verhelfen und damit Verschiebungen auf allen Gebieten des menschlichen Lebens, so auch auf dem Sektor Tourismus, in stärkster Art zur Folge haben.

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The Tourist Review, vol. 7 no. 4
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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Von Hochschulprofessor Dkfm. and Paul Bernecker

I. Bedingt durch die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Fremdenverkehrs das Augenfälligste waren, dass die Teilnahme am Fremdenverkehr von…

Abstract

I. Bedingt durch die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Fremdenverkehrs das Augenfälligste waren, dass die Teilnahme am Fremdenverkehr von Nützlichkeits‐überlegungen, also wirtschaftlichen Momenten, entschieden wird, wurde der Fremdenverkehr zunächst dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften zugeteilt, womit man, wie Hunziker ausführt, «seinem Charakter nur im Äusserlichen gerecht wird.»

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The Tourist Review, vol. 22 no. 1
Type: Research Article
ISSN: 0251-3102

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