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Die Hotelbuchführung in den USA und in der Schweiz

Dr. A. Bernhard (Leiter der Betriebswirtschaftlichen Abteilung des Forschungs‐instituts für Fremdenverkehr an der Universität Bern, Bern)

The Tourist Review

ISSN: 0251-3102

Publication date: 1 March 1948

Abstract

In Europa und in Amerika zeigten sich ungefähr zur gleichen Zeit Bestrebungen, der Hotelbuchführung einheitliche und systematisch aufgebaute Kontenpläne zugrunde zu legen. In den USA war es die Hotel Association of New York City, die 1925/26 einen ersten Entwurf eines Kontenplanes ausarbeiten liess. Unabhängig davon schrieb in Deutschland J. Stehle an seinem Werk “Organisation und Technik der Hotel‐Buchhaltung”, das 1925 erschienen ist. Während das in den USA entwickelte Uniform System of Accounts for Hotels bis heute keine grundsätzlichen Änderungen mehr erfahren hat, folgten in Europa auf Stehle — parallel mit der allgemeinen Fortbildung des Rechnungswesens und der Betriebswirtschaftslehre — mehrere neue Vorschläge für den Aufbau der Hotelbuchführung. Zu erwähnen sind namentlich die deutschen Pflichtkontenrahmen für die Hotellerie und das Gastgewerbe und der 1945 erschienene Normal‐Kontenplan der schweizerischen Hotellerie. In der Schweiz hat diese Entwicklung ihren vorläufigen Abschluss gefunden mit dem durch die Betriebswirtschaftliche Abteilung des Forschungsinstitutes für Fremdenverkehr an der Universität Bern entworfenen Kontenplan für die Hotelunternehmung (Vgl. Walther/Kunz, Hotel‐Rechnungswesen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, Bern 1947. Hier zitiert als Kontenplan des FIF).

Citation

Bernhard, A. (1948), "Die Hotelbuchführung in den USA und in der Schweiz", The Tourist Review, Vol. 3 No. 3, pp. 95-101. https://doi.org/10.1108/eb059635

Publisher

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MCB UP Ltd

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